veröffentlicht am 13. November 2016 in Ratgeber von

Auf diese 8 Punkte sollten Sie bei der Wahl Ihres Schrittzählers achten!

 

  • Der Funktionsumfang

 

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Die Frage nach den Funktionen, die Ihr Schrittzähler mit sich bringen soll, ist pauschal nicht beantwortbar. Abhängig von welchen Ambitionen Sie getragen werden, kann die Frage ganz unterschiedlich und nur von Ihnen beantwortet werden. Hier wird Ihnen jedoch aufgezeigt, für welchen Sportlertyp welche Funktionen ratsam und welche entbehrlich sind. Zudem wo Sie sparen können, da sich der Funktionsumfang natürlich im Preis wiederfindet. Eine Übersicht darüber, welches Produkt welche Funktionen aufweist, finden Sie über die Produktkategorien in der Menüleiste.

 

  • Die Schrittzahl-Technik

 

Der mit Abstand häufigste Kritikpunkt von Schrittzählern ist die Genauigkeit mit der sie ihre essentielle Aufgabe wahrnehmen. Das Zählen der Schritte des Trägers.

Dieser Mangel rührt daher, dass gerade Geräte, die mit einem Pendelmechanismus arbeiten, oft Erschütterungen, die allerdings keine Schritte sind, registrieren und als Schritte werten. Bei Geräten die anhand Bewegungssensoren eine Achsvermessung vornehmen können Ungenauigkeiten aufgrund versehentlicher Erschütterungen nicht auftreten.

Dafür können im Fall von Fitness Armbändern unkoordinierte und hastige Armbewegungen zu einer Sollbuchung auf Ihrem Schrittkonto führen. Dafür haben Hersteller jedoch sogenannte 4 oder auch 10 Schritte Fehlerkorrekturen entwickelt. Hierbei fängt das Gerät erst bei 10 Schritten in einem bestimmten Zeitfenster an zu zählen. Dabei werden, sobald das Schritt-Limit überschritten wird, die bereits durchgeführten Schritte ebenfalls hinzugerechnet. Zudem kann die Achsvermessung von überall aus erfolgen. D.h. ein mit einem Sensor ausgestatteten Gerät kann auch in der Handtasche, im Aktenkoffer oder im Rucksack platziert werden.

Die Hersteller sind jedoch bereits auf den häufigsten Kritikpunkt der Nutzer eingegangen und haben weitestgehend alle Geräte mit einem 3D-Sensor ausgestattet.

Beachten Sie allerdings, dass Sie Ihre Schrittlänge individuell auf sich einstellen können sollten, da eine vorprogrammierte Länge zu ungenauen Werten führt. Wie Schrittzähler einstellen? Betriebsanleitung lesen!

 

  • Der Tragekomfort

 

Der Tragekomfort ist selbstverständlich ganz davon abhängig, welche Art von Gerät man nutzen will. Da Sie den Schrittzähler als persönlichen Fitnesstrainer nutzen wollen, sollten Sie auf den Tragekomfort achten, da Ihr Trainer den ganzen Tag bei Ihnen sein wird.

Es gibt Produkte, gerade im Basisbereich, welche man einfach mit einem Clip an dem Gürtel, dem Hosenbund oder anderweitig an den Klamotten befestigt oder ganz unkompliziert in die Hosentasche gesteckt werden kann. Dies bietet den Vorteil, dass man die Geräte, gerade während dem Sport, zumeist gar nicht wahrnimmt. Wer den Schrittzähler aber zu seinem treuen Begleiter im Alltag machen will, sollte es sich im Falle eines mechanischen Schrittzählers gut überlegen, ob ein kleines Kästchen den ganzen Tag am Gürtel angebracht sein soll.

Die überwiegende Mehrheit der Produkte und auch die beliebtesten gibt es als Armband. Auf den ersten Blick bietet sich das Tragen eines Armbands an, da es anstatt einer Armbanduhr getragen werden kann. Wenn man zudem Wert auf bestimmte Funktionen legt, wie z.B. die Schlafüberwachung, so gibt es die Geräte zumeist nur als Armband. Einen großen Vorteil bietet das Armband auch bei der Optik, da von den Herstellern Wert auf ein modisches Erscheinungsbild gelegt wird. Dies ist allerdings nur bis zu einem gewissen Funktionsumfang möglich. Im vollen Funktionsspektrum kann ein zarten Armband daher nicht aufgestellt sein.

 

  • Die Verarbeitung und das Design

 

Bei der Auswahl des Designs handelt es sich bekanntlich um reine Geschmacksache. Allerdings kommt es den Leuten meist darauf an, dass das Gerät unauffällig am Körper getragen werden kann. Hierbei bieten sich die Armbänder in erster Linie an, da insbesondere die neueren Geräte meist wie Schmuck um das Handgelenk getragen werden kann und in vielen Fällen das Tragen einer Uhr ersetzen.

Um ein zielführendes und erfolgreiches Training zu gewährleisten sollten Sie jedoch darauf achten, dass sich Ihr Gerät so lange wie möglich in einem guten Zustand befindet, denn ein Gerät, das nach kurzer Zeit schon starke Abnutzungen aufweist oder gar kaputt ist kann zu einem Einbruch Ihrer Motivation und dazu, dass Sie Ihre Ziele nicht erreichen, führen. Legen Sie also Wert darauf, dass robustes Material verwendet wurde, das zugleich möglichst leicht ist, sodass sich die  Langlebigkeit nicht zulasten Ihres Tragekomforts auswirkt.

 

  • Das Display

 

Da der Schrittzähler in erster Linie unser Quell für frische Motivation sein soll, ist es wichtig, dass man die Informationen, die er liefert immer sofort abrufbereit hat. Bei mechanischen Geräten oder der elektronischen Basisvariante kann es grundsätzlich zu keinen Komplikationen kommen. Jedoch sind einige Tücken bei den Displays der Fitness-Tracker zu beachten.

Gerade bei den beliebten Armbändern kommt es im Outdoor-Bereich durch das blendende Sonnenlicht häufig zu Schwierigkeiten beim Ablesen des Displays. Achten Sie also darauf, dass Ihr Schrittzähler Armband mit einem hochwertigen LCD-, OLED- oder einem AMOLED-Display ausgestattet ist.

Andere Komponente wie ein Touchdisplay, ob es überhaupt ein Display sein muss oder wie beim Fitbit Flex eine Anordnung von LEDs, die die aktuelle Anzahl der gelaufenen Schritte anzeigen, liegt ganz im Ermessen des Nutzers.

 

  • Der Lieferumfang und ggf. das benötigte Zubehör

 

Im Lieferumfang ist das wesentliche Zubehör, das für die Benutzung des Schrittzählers erforderlich ist, grundsätzlich enthalten. Dies sind namentlich Bedienungsanleitung, Netzteil, die Software zur Verknüpfung mit dem Computer und ggf. ein Gürtelclip oder Gürtelband.

In den seltesten Fällen ist ein Brustgurt im Lieferumfang inkludiert. Dieser wird dafür verwendet die Herzfrequenz zu messen und kann dazu gekauft werden, wenn Ihr Gerät über die Funktion der Herzfrequenzmessung verfügt. Das Gerät hat dabei allerdings einen eigenen Sensor der den Puls am Handgelenk erfühlen soll. Der Brustgurt ist also nicht notwendig, um die Funktion zu nutzen, sondern dient einer exakteren Ermittlung der Werte.

Zudem haben alle Geräte einen begrenzten Tagesspeicher. D.h. es können lediglich die letzen 7 bis 30 Tage abgerufen und miteinander verglichen werden. Wenn man allerdings die geleistete Progression über einen längeren Zeitraum hinweg verfolgen und frische Motivation aus der Leistungssteigerung schöpfen will, dann muss man die Daten vom Schrittzähler auf ein Smartphone, Tablet oder Computer exportieren. Dies stellt in der Regel keine große Herausforderung dar, setzt jedoch voraus, dass ein oben bezeichnetes zusätzliches Gerät vorhanden ist.

 

  • Bedienbarkeit

 

Dieses Kriterium ist in der Regel nur für Fortgeschrittenengeräte von Belang, da klassische Schrittzähler durch die wenigen Funktionen auch keine umfangreiche Bedienung notwendig ist.

Auch die Hersteller von Fitness-Trackern und leistungsstarken Geräten achten darauf, dass der Schrittzähler durch eine möglichst intuitive Bedienbarkeit Benutzerfreundlichkeit aufweist. Wenn man jedoch noch keine Erfahrungen mit solchen Geräten gesammelt hat, sollte man vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung des Herstellers lesen und Schritt für Schritt die einzelnen Funktionen durchgehen. Spätere Abweichungen und ungenaue Werte sind in manchen Fällen darauf zurückzuführen, dass das Gerät nicht in der Weise genutzt wird, wie es der Hersteller vorgesehen hat (z.B. beim Anbringen des Geräts an der Kleidung).

Grundsätzlich gilt, die Benutzerfreundlichkeit nimmt ab je kleiner das Gerät und je umfangreicher die Funktionen sind.

Zudem bleibt noch zu sagen, dass es Geräte gibt, deren errechnete Werte nicht direkt vom Display abgelesen werden können. Hier müssen die gesammelten Daten über eine App oder über den Computer visualisiert werden.

 

  • Energiezufuhr

 

Schrittzähler, deren Funktion sich auf das Zählen der Schritte beschränk, also Basisgeräte, werden in der Regel mit Batterien betrieben. Diese versorgen das Gerät meist über mehrere Wochen bis hin zu Monaten mit Energie. Bei umfangreicheren Geräten insbesondere den GPS Multisportuhren werden in den meisten Fällen Lithium-Akkus verwendet. Je nach Benutzungsintensität muss der Akku nach drei bis sieben Tagen an die Steckdose. Gerade wer das Produkt zur Schlafüberwachung nutzen will, sollte darauf achten, dass das Gerät einen Energiesparmodus hat. Hierbei sei gesagt, dass mechanische Geräte komplett ohne Stromversorgung auskommen, allerdings auch nur die Basisfunktionen bieten können.

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